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Finale (aber nicht das Ende)

 

Wir sind jetzt schon seit zwei Wochen in der Schweiz. Unsere Heimat hat uns mit schöner Witterung, gemässigten Temperaturen und wie gewohnt sehr wohlgeordnet empfangen. Das war schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, von einem Kulturschock mögen wir aber nichts wissen. Es war einfach schön, wieder daheim zu sein. Unsere Wohnung, die für das knappe Jahr untervermietet war, konnten wir in bestem Zustand übernehmen und die Reinstallation ging flott voran.



Bereits am 23. September lief die Hoegh Yokohama in Antwerpen ein, so dass wir am 25. mit der Eisenbahn via Frankfurt und Brüssel dorthin gefahren sind, mit etwas gemischten Gefühlen. Zu viel hört man doch von Zugsverspätungen, technischen Defekten und Ausfällen der Deutschen Bahn. Solches ist auch uns widerfahren aber wir hatten Glück: Trotz allem trafen wir pünktlich nach 9 Stunden Reisezeit in Antwerpen ein



und konnten uns wie vereinbart mit Daniel und Anne zum Abendessen treffen. Es war schön, Anne nun doch noch kennen zu lernen, sie ist ein Sonnenschein.



Die Importabwicklung am Hafen war dann unkompliziert, die Mitarbeitenden hilfsbereit und guter Dinge und Emily in unverändert gutem und komplettem Zustand. Gegen Mittag konnten wir heimwärts starten, um gegen 20 Uhr in Schindellegi einzutreffen. Es gab und gibt nun einiges zu tun, bis Emily wieder im Bestzustand für kommende Abenteuer und das ganze Equipment gereinigt und ergänzt ist.



Indessen konnten wir es uns nicht nehmen lassen, das letzte für Tjorven noch freie verlängerte Wochenende vor Arbeitsantritt und das gute Wetter zu nutzen, um auf unserem Lieblingszeltplatz in Pontresina, Engadin, eine Art Ausklang er Reise zu feiern. Wanderungen zum Morteratschgletscher und zur Segantinihütte liessen uns mehrere Dinge feststellen: Die Schweiz ist ein wunderschönes Land und hier daheim zu sein ist ein Riesen Privileg. Unsere Kondition ist gar nicht so schlecht, wie wir nach Wochen des gefühlten Nichtstuns dachten. Die Akklimatisation an grosse Höhen ist ganz offensichtlich noch nicht ganz abgeklungen. Also sind wir fit und beweglich genug für Künftiges, auch wenn aktuell keine weiteren Langreisen in Sicht sind. Aber wer weiss das schon so genau.



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Cartagena

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Die bergabfahrt von dort bis zum Bahnübergang im Tal ist für mich der Hammer, ich liebe es dort das Rennrad laufen zu lassen, grüße und guten Start in der Heimat

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