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  • Autorenbildtjo

Sierra los Comechigones und andere Sierras


Am 15.11. wollen wir für zwei Tage nach Bienos Aires. Für die Zwischenzeit tüftelten wir uns folgendes aus:

Von Itati aus in zwei Tagen nach Córdoba, das müsste machbar sein- einfach Kilometer abspulen. Ein netter Nachthalt am Rio Panará in Esquina und im zweiten Rutsch bis nach Córdoba. Manchmal ist Google Maps lustig- in grösseren Städten ist es nicht unbedingt angesagt frei zu übernachten. Wir suchten also mit Hilfe des Netzes einen Campingplatz und fuhren diesen an. Bei Ankunft ein Riesen Tor, ein Wächter kommt raus und fragt, was wir wollten- gesagt, gewartet auf den Verwalter und eingeladen auf dem Clubgelände für die sportliche Unterstützung junger Leute, zu nächtigen. So waren wir die einzigen Gäste- mit "rund um die Uhr Bewachung" in abgeschlossenem Gelände. Sicherer gehts wohl nur vor dem Polizeiquartier🙃.



Die Iglesia del Sagrado Coreazón de Jesús in Cordoba, leider geschlossen.



Iglesia Compaña de Jesus, Cordoba





In Córdoba versorgten wir uns mal wieder mit frischen Lebensmitteln und dann ging es ab mittags ab Richtung der Sierra, die aus mehreren bis über 2000 m hohen unwegsamen Hügelzügen besteht. Wir hatten mit der Hilfe von Gaia eine wahrhaft prachtvolle Panoramaroute über Villa Carlos Paz bis nach Villa Cura Brochero geplant und abfahren dürfen.



Knapp 120 km in etwa 5 Stunden Fahrzeit- da waren wir am Ziel ziemlich k.o., aber überglücklich durch die tollen Eindrücke und die ersten gelungenen Fahrerfahrungen mit Emily im leichten/ mittelschweren Gelände.



Ob es wohl hält?




Das Museum de la Poesia, unter anderem dem Argentinischen Schriftsteller Jorge Luis Borges gewidmet, sowie der Eingang zu einer aufgelassenen Goldmine und das Steinlabyrinth in La Carolina.




La Gruta de Intihuasi



Heute( 12.11.) stand die Durchfahrt der Sierra de San Luis mit einem Besuch der Gemeinde La Carolina, dem Museo de la Poesia und die prähistorische Höhle "La Gruta de Intihuasi "( 8000 Jahre alt)auf unserem Plan. Die Grotte zeigt prähistorische Fundstücke von 6000 bis 1000 Jahre v. Chr. und im zugehörigen Museum wird zudem ein kurzer Abriss über die schreckliche Geschichte der fast vollständigen Ausrottung der Indigenen Bevölkerung Argentiniens gezeigt.





Drum herum wieder einmal tolle Landschaft-gespickt von einer imposanten Hochebene und grenzenloser Weitsicht. Zu guter Letzt sind wir auf einem privaten Campingplatz untergekommen, geführt von einem älteren Herrn, der uns, wenn wir es gewollt hätten, das Duschwasser in seinem Holzofen angeheizt hätte.


Wir stehen hier ganz allein, sind wir eh fast überall, da die Saison noch nicht begonnen hat, und wir uns ( noch) abseits der normalen Touristenströme bewegen. Momentan gewittert es über uns mit leichtem Hagel- macht nix, wir haben es hier drin warm und kuschelig. Der Bringdienst ist für 19:30 Uhr bestellt- heute gibt es Empanadas aus dem Ofen- jammy😋.



Nachtrag: es hagelte so sehr, dass wir Angst um die Solarpanels auf dem Dach hatten und unsere Winschutzscheibe besahen wir auch mit kritischen Blicken.

Wir suchten nach dem ersten Hageldurchzug dann noch einen geschützteren Standplatz unter Bäumen auf. Die Nacht war wettermässig ziemlich unruhig- Regen, Gewitter, Wind und die Temperatur am Morgen war auf 9 Grad zurück gegangen.

Zum Glück war jedenfalls alles heil geblieben.



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2 Comments


Danke für eure interessanten Berichte…Zur Zeit Gewitter und sehr starker Regen hier in Thailands Mitte..

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Wieso so weit reisen? 9 Grad gibt es auch bei uns. 😂 Cool eure Berichte, wir lesen sie sehr gerne.

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