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Tag 3+4


Der Nächste Tag bringt abermals viel Fahrspass. Wir probieren unter Anderem eine Strecke, von der ein Teil nur als Wanderweg eingetragen ist. In Wirklichkeit handelt es sich um ein anspruchsvolles, aber fahrbares Pistenstück. Nach 160 Kilometern erreichen wir das Dorf Boulemane, wo wir nachtanken, Früchte, Gemüse und Brot einkaufen und in der zweiten Apotheke tatsächlich codeinhaltigen Hustensirup erhalten.


Nick dankt. Im Ort ist es auf 1700 M Höhe unangenehm heiss, obwohl kurz zuvor tatsächlich ein richtiges Gewitter mit reichlich Regen nieder gegangen ist. Also entschliessen wir uns nach spätem Mittagessen zur Weiterfahrt und werden 20 km später auf 2000 m Höhe fündig: Es ist der fast ideale Rastplatz.



In dieser Nacht wird es richtig kalt. Gegen null Grad sinkt das Thermometer; mit zwei Decken und einer warmen Jacke ist es aushaltbar. Unser Mittagsziel, den Lac Aguelmame Sidi Ali trachten wir über eine Abkürzung zu erreichen und scheitern grandios. Also zurück und auf Teerstrassen zum See, der in Folge der diesjährigen Trockenheit halb leer ist. Somit war es keine gute Idee, an den Wasserrand zu fahren, wo eigentlich Seegrund ist und unter der trockenen Oberfläche tiefer Schlick, der Sebastians Landy prompt verschlingt. Die folgende Windenaktion wird etwas tricky, ist aber erfolgreich.


Es winkt nochmals eine Abkürzung durch ein Seitental, die machbar gewesen wäre, hätte nicht ein riesiger Baumstamm den Weg versperrt. Mangels Kettensäge brechen wir auch diesen Versuch ab und beschliessen, diesmal schon Mitte Nachmittag die Tagesetappe abzubrechen. Es bleibt Zeit für Körperpflege, Lesen und Plaudern, ein ausgiebiges Nachtessen und das Schreiben dieses Berichtes.

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